Geschichte des Schützenvereins „Burgfrieden“ Tegernbach

Am 10. November 1956 wurde der Schützenverein „Burgfrieden“ Tegernbach gegründet.
Initiator war der zweite Gauschützenmeister Josef Graf aus Hörmannsberg. Geschossen wurde schon früher in Tegernbach. Im Gasthaus Helgemeir kamen zwei alte schöne Schützenscheiben von 1913 zum Vorschein. Auch von einem Schützenverein „Faustrecht“ erzählten die Alten, der 1928 eingestellt wurde. 1956 also wagte man den Neuanfang.

Beim ersten Treffen im Gasthaus Post ließen sich 18 aktive, acht passive und sechs Jungschützen in den Verein aufnehmen. Der Verein wurde Burgfrieden Tegernbach genannt. Den Namen „Burgfrieden“ wählten die Schützen nach der in Waldesfrieden liegenden Burganlage.

Bei der Wahl der Vereinsführung kam es zu folgendem Ergebnis:

  • 1. Schützenmeister Georg Robeller
  • 2. Schützenmeister Josef Höß
  • Schriftführer Anton Fedinger
  • Kassier Josef Salvamoser
  • Zieler Rudolf Neumeyr

Zur Erklärung für die jüngeren Schützen:
Weil es noch keinen Zugstand gab, stand der Zieler oder Aufzieher am Ende des Schießstandes, steckte die Scheiben auf und gab das Ergebnis bekannt.

Erster Schießabend war bereits am 17. November 1956. Die Postbrauerei Thannhausen stiftete 100,00 DM, die für die Anschaffung eines neuen Luftgewehrs verwendet wurden. Geschossen wurde zuerst in der Gaststube auf sieben Meter. Später wurde der Schießstand auf 10 Meter verlängert.
Man schoss von der Stube durch zwei Öffnungen durch die Küche zum Ende der Speisekammer. So mancher Schuss verirrte sich im Brotlaib der Wirtin, der in der Küche auf der Anrichte lag.