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Chronik von TegernbachDorfchronik

Im 16. Jahrhundert berichtet der große bayerische Historiker Veit Arnbeck unter Berufung auf Freisinger Quellen, die später heiliggesprochene Witwe Kaiser Heinrichs II, Kunigunde habe im Jahr 1025 von Bischof Egilbert von Freising den Ort “Tegirenwanc”, also  Tegernbach, erhalten. Tegernbach scheint danach bald in herzoglichen Besitz gekommen zu sein. Denn im Jahr 1183 wird der Ort Tegernbach erneut genannt. Tegernbach wird von Ministerialen verwaltet, die im 12. Jahrhundert in Urkunden unter dem Namen “de Tegernwac” oder “die Tegrinbach” erscheinen. Mit der Nonne Katharina Tegernbachin erlosch dieses Ministerialengeschlecht um 1350. Schon zuvor (1313) waren Teile des Besitzes in Tegernbach auf Erbweg an die Familie Haidvolk aus Baindlkirch gekommen und schließlich reiht sich ab 1344 das Kloster Fürstenfeld in die Besitzerliste in Tegernbach ein. Seit dem 16. Jahrhundert führte eine wichtige Poststraße durch Tegernbach. Aber auch hohe Herrschaften reisten häufig auf diesen Straßen durch den Ort. Im Gasthaus (heute ein Tagungshaus), es zählt zu den ältesten in Bayern, wurden Pferde gewechselt und Reisende bewirtet. 1690 kam sogar der deutsche Kaiser Leopold I. mit seinem Gefolge durch Tegernbach. Nachdem die Poststraße 1806 neu verlegt wurde (Bruck, Merching, Augsburg) und die Eisenbahnlinie München Augsburg 1840 eröffnet wurde, verlor die Poststraße ihre Bedeutung.

Die politische Gemeinde Tegernbach wurde 1808 gegründet. Tegernbach war sogar Großgemeinde, Baierberg und Oberdorf gehörten zu Tegernbach. Die Gemeinde war bis 1978 selbständig und wurde dann im Zuge der Gebietsreform in die Gemeinde Mittelstetten eingegliedert.

Die Kirche St. Stefan und Magdalena wurde ca. 1150 gebaut. Ursprünglich hatte sie einen romanischen Baustil, der aber in der Gotik erstmals verändert wurde. Aus dieser Zeit stammen noch einige wertvolle Figuren. Der letzte große Umbau erfolgte 1774, aus dieser Zeit stammt auch das Deckengemälde des hlg. Stefanus. 1985 wurde die Kirche renoviert. Heute gehört Tegernbach zur Pfarrei Baindlkirch, die wiederum zu der Diözese Augsburg angehört.Tegernbach hat ca. 350 Einwohner.
 




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